Die Messung von witterungsbereinigten Heizenergieverbrauchs vor und nach Durchführung der wärmetechnischen Effizienz-Maßnahmen erfolgt auf der Grundlage der Energieanalyse aus dem Verbrauch (EAV) nach Wolff/Jagnow (www.delta-q.de). Dabei dienen das Temperaturmittel und die mittlere Heiz¬periodendauer für die Heizzeiten der zurückliegenden 20 Jahre als Basis. Das Regelwerk der EAV ist Teil des Energiesparkontos (EAV-Modul).
Die EAV stellt eine Beziehung her zwischen der durchschnittlichen Heizleistung eines Tages und der jeweiligen Tagesmitteltemperatur am Standort des Objektes. Als Tagesmitteltemperaturen werden die vom Deutschen Wetterdienst veröffentlichten Tagesmitteltemperaturen von Wetterorten genutzt, die vom DWD dem Standort des Objektes zugeordnet sind.
Die Beziehung zwischen der Tagesmitteltemperatur am Standort des Objektes und der Heizleistung wird für die Kernheizzeit als lineare Regressionsfunktion dargestellt. Die Parameter dieser Funk¬tion (Steigungsmaß und Achsenabschnitt) können aus dem ESK ausgelesen werden.

Das ESK berechnet auf der Basis der Regressionsfunktion den Heizenergie¬ver¬brauch des Objektes für die Darbietung von Raumwärme in der Kernheizzeit. Hierzu berechnet das ESK die mittlere Heizleistung für Raumwärme mit Hilfe der langfristigen Tagesmitteltemperatur in der Kernheizzeit am Standort. Durch Multiplikation der mittleren Heizleistung mit dem langfristi¬gen Mittelwert für die Zahl der Heiztage am Standort der Schule berechnet das ESK den Heizenergieverbrauch des Objektes für Raumwärme.

Das ESK berechnet auf der Basis der Regressionsfunktion den Heizenergieverbrauch des Objektes für die Darbietung von Raumwärme in der Kernheizzeit. Hierzu berechnet das ESK die mittlere Heizleistung für Raumwärme mit Hilfe der langfristigen Tagesmitteltemperatur in der Kernheizzeit am Standort. Durch Multiplikation der mittleren Heizleistung mit dem langfristigen Mittelwert für die Zahl der Heiztage am Standort der Schule berechnet das ESK den Heizenergieverbrauch des Objektes für Raumwärme. Hierzu bietet das ESK die folgenden Darstellungen:

Der hier beschriebene Messwert für den Heizenergieverbrauch für die Erzeugung von Raumwärme ist für den vertragsgegenständlichen Zweck hinreichend genau bestimmt, wenn mindestens 90 valide Messwerte für den Heizenergieverbrauch des Testobjektes in der Kernheizzeit vorliegen. Zum Verständnis: Da der mit der EAV berechnete Messwert für die Darbietung von Raumwärme sich allein auf die Reaktion des Heizenergieverbrauchs auf sich ändernde Außentemperaturen bezieht, ist dieser Messwert von den klimatischen Bedingungen einzelner Jahre („kalte“ Jahre, „warme“ Jahre) unabhängig.